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Wacker Thun «Zwöi»

Wacker Thun «Zwöi»
Niederlage auch gegen Absteiger

Letzten Sonntag trat das «Zwöi» in Genf gegen den letztjährigen Nationalliga B-Absteiger CS Chênois Genève zum schwierigen Auswärtsspiel in der Calvinstadt an. Der zweite Mannschaft drohte im Vorfeld das Schicksal, die Partie mit der längsten Anreisezeit der Saison, mit einem spärlich besetzten Rückraum anzutreten. Zum Glück erklärten sich die beiden Legionäre des TV Steffisburg und langjährigen «Zwöi»-Motoren, Joël Christinat und Nino Gruber dazu bereit, die Akteure der zweiten Mannschaft von Wacker zu unterstützten und begleiteten die Thuner auf ihrer Tour de Suisse. An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen der zweiten Mannschaft herzlich für euren Einsatz! Nach einer problemlosen Anreise bereitete man sich auf das Rencontre mit der routinierten und physisch überlegenen „Équipe locale“ vor - die Stimmung in der Mannschaft war gut und jeder Einzelne war gewillt den Favoriten gewaltig zu ärgern und möglicherweise ein Bein zu stellen.
Der Start in die Begegnung gelang den Gästen aus Thun dann auch wunschgemäss. Man zeigte sich unbeeindruckt von der körperlichen Überlegenheit der Gegenspieler und zeigte erfreulicherweise, dass die Manne des «Zwöi’s» nicht nur einstecken, sondern auch gehörig austeilen konnten. Untermauert wurde diese Tatsache damit, dass im ersten Angriffsversuch der Genfer die Thuner ihrerseits, bereits alle drei gelbe Karten einkassierten und sich bei den Hausherren bereist erste Anzeichen von Frustration breit machten. Bis zur 17. Spielminute wusste man so das Geschehen auf der Platte ausgeglichen zu gestalten, dann bestraften die Romands eine kurze Schwächephase der Thuner aber kompromisslos und man sah sich zur Halbzeit bereits mit einem Fünf-Tore-Rückstand konfrontiert (14:9). 
Im zweiten Umgang bissen sich die Thuner aber noch einmal zurück in die Partie. Man zauberte einen leidenschaftlichen Kampf auf den Polyurethan-Teppich, holte Tor um Tor auf und als der Söldner Joël Christinat in der 44. Spielminute den Anschlusstreffer zum 18:19 markierte, wusste jeder in der Mannschaft der Thuner, dass heute hier etwas zu holen ist. Leider sollte es nicht so kommen und leider muss der Chronist hier auch erwähnen, dass die in der ganzen Partie überforderten Unparteiischen in dieser Phase ihren Teil dazu beitrugen. Besagte Herren fielen auf beinahe jede hochkarätige schauspielerische Einlage der routinierten Einheimischen herein und sprachen teils sehr fragwürdige Strafen gegen Wacker aus, was dazu führte, dass die „Grünen“ in den folgende zwölf (!) Minuten beinahe konstant in Unterzahl agieren mussten. Über diese Dauer ist, gegen eine solch spielstarke und abgeklärte Mannschaft wie sie Chênois stellt, in Unterzahl nicht zu bestehen. Zudem hatten die Thuner in dieser Phase auch noch den Ausfall von Steven Forrer (im Bild) zu beklagen, welcher durch eine Tätlichkeit eine Platzwunde (inkl. später diagnostiziertem Riss im Nasenknorpel) erlitt und das Feld blutüberströmt verlassen musste (gebührenden Dank an dieser Stelle an den Staff von Chênois, welcher bei der Verarztung assistierte). Also musste man sich schlussendlich den Genfern mit 31:24 geschlagen geben, mit dem Kampf und dem Auftreten darf man aber retrospektiv betrachtet dennoch sehr zufrieden sein, was Mut für die Bewältigung kommender Aufgaben geben sollte. Das Spiel machte nämlich durchaus Lust auf mehr und gelingt es dem «Zwöi» an diese Leistung anzuknüpfen, kann der nächste Sieg nicht mehr lange auf sich warten lassen. 
Den nächsten Ernstkampf bestreitet die zweite Mannschaft von Wacker Thun am kommenden Samstag, 14. Oktober 2017 um 18:00 Uhr in Visp.
 
CS Chênois Genève Handball - Wacker Thun 2  31:24 (14:9)
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Text: Nicolas Stüdle
Foto: Roland Peter

 


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10.10.2017 06:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch