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Playoffs

Playoffs
Da fehlte nur noch das Quäntchen Glück

Wacker Thun verliert auch die zweite Playoff-Halbfinal-Begegnung. Diesmal jedoch nach 80 temporeichen Spielminuten und zwei Nerven aufreibenden Verlängerungen. Ein jeder der 1’530 Zuschauer in der, über die gesamte Matchdauer von zweieinhalb Stunden, stimmungsvollen Lachenhalle wünschte sich ein solches Playoff-Spiel – da war fast alles mit dabei. Aber nicht ein jeder wünschte sich diesen Ausgang; da fehlte bei den Gastgebern in der Tat lediglich nur noch das Quäntchen Glück.
Die Gäste aus Schaffhausen führten während den ersten zwanzig Minuten, bevor der erste laut umjubelte Ausgleich der Thuner durch Kreisläufer Reto Friedli zum 6:6 viel. Bis zur „ersten“ Pause konnten sich die Kadetten zwar noch einen kleinen Vorsprung erkämpfen (8:11), dieser hielt dann nach dem Wechsel diesmal jedoch nur noch zehn Spielminuten an. Lenny Rubin war es dann der per Penalty und mit seinem bisher fünften Treffer zu einem erneuten Remis traf (14:14). Rubin verbuchte in diesem Spiel mit elf persönlichen Treffern am meisten Tore von allen eingesetzten Akteuren – davon fünf per Penalty, bei einem verschossenen – brauchte dafür jedoch 25 Abschlussversuche. Er war aber auch derjenige der die längste Einsatzzeit aller Wacker-Feldspieler hatte.
Ab dann gab es in den ersten sechzig Spielminuten noch deren 5 Ausgleichstreffern und das „Kopf an Kopf“-Rennen nahm seinen Lauf. Es wurde schon fast zu einem Krimi und die Zuschauer hoben sich drei Minuten vor dem vermeintlichen Spielende von ihren Sitzplätzen. Der neue Wacker-Song „Wackerhärz“, der von „Container 6“-Musiker Thomas Glatthard komponiert und in der ersten Spielpause offiziell den Fans vorgestellt und live vorgetragen wurde, wurde spätestens ab dann schon fast zur Begleithymne und unterstrich die schon tolle Atmosphäre in der Lachenhalle zusätzlich.
Was dann kam war ein veritabler Abnützungskampf über zwei intensive und an Spannung kaum zu übertreffende Verlängerungen à zweimal fünf Minuten. Am Schluss fehlte wirklich nur noch das eingangs erwähnte „Quäntchen Glück“ - das der verdiente Best-Player seitens Wacker Thun, Torhüter Marc „Wini“ Winkler, denn auch am anschliessenden Wacker-Talk als Schlussfolgerung zu Protokoll gab.
So kommt es am Freitag (Anpfiff 20.45 Uhr) in Schaffhausen also zum ersten „Matchball“ für die Kadetten in dieser Playoff-Halbfinal-Serie. Der Druck liegt diesmal definitiv auf den Schultern des ohnehin schon favorisierten Titelverteidigers. Doch was fügte Marc Winkler im Talk auch noch so schön hinzu: "wenn es ein Team gäbe das ein solches Ding drehen kann, dann ist es Wacker Thun" – so soll es sein...

Swiss Handball League – Playoff-Halbfinal NLA 2016/2017 (Spiel 2)
Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen  29:30 (25:25 / 21:21 (8:11))
Serie (Best-of-five): 2:0
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HC Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur  20:23 (8:16)
Serie: 1:1


Text/Quellen: Medienstelle Wacker Thun/handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter

 


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17.04.2017 20:04:58 | medienstelle@wackerthun.ch