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Matchbericht: Wacker Thun «Zwöi» - TV Unterstrass

Matchbericht: Wacker Thun «Zwöi» - TV Unterstrass
Verbleib in der 1. Liga!

Nach dem misslungenen Auftritt im Barrage-Hinspiel beim TV Unterstrass und der daraus resultierenden 5-Tore-Hypothek, wusste man in den Reihen der Thuner, dass im Rückspiel eine einwandfreie Leistung abgerufen werden muss, um den Verbleib in der 1.Liga in extremis doch noch zu erreichen. Die Anspannung bei Spielern und Trainer war in der vergangenen Woche denn auch spürbar. In den Trainings wurde eifrig an der Sensation gearbeitet und allmählich wich bei den Akteuren die, nach dem Hinspiel vorherrschende, Verunsicherung der Zuversicht und Vorfreude auf die Finalissima.
 
So fand man sich denn vor toller Kulisse (schön fanden auch zahlreiche lautstarke Anhänger der Zürcher den Weg nach Thun), inklusive Speaker (danke Jürgen „Spali“ Spalinger) zum Saisonhöhepunkt im Lachentempel am Thunersee ein. Angestachelt von der elektrisierenden Atmosphäre, legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Mit dem ersten Angriff erzielten die Thuner die erste Führung, welche („Spoiler“) man auch nie mehr aus der Hand gab. Durch den konzentrierten Start erarbeitete sich die Baumann/Badertscher-Truppe in den ersten zehn Spielminuten einen Vier-Tore-Vorsprung. In der Anfangsphase waren es auf Seiten der Thuner die abtretenden Veteranen Jaussi, Gerber und Sigg welche offensiv für die Musik sorgten; im starken Abwehrverbund liess der ebenfalls abandonnierende Orode seine schwarzen Muskeln spielen. Der Auftakt glückte den Thunern wunschgemäss, die Gäste aus Zürich steigerten sich zwar in der Folge etwas, stellten wie schon im Hinspiel erneut eine aufsässige Defensive und liessen sich bis zur Pause von den Hausherren nicht noch deutlicher distanzieren. Das Pausenresultat von 13:9 liess dementsprechend den Quartierverein weiterhin vom Verbleib in der 1.Liga träumen. Auf Thuner Seite war man sich jedoch einig, dass man sich mit Disziplin und Festhalten am vielzitierten „Gameplan“ in Umgang zwei ebenfalls eine positive Bilanz erarbeiten könnte.
 
Das in den Katakomben besprochene wurde nach Wiederaufnahme der Partie von den Gladiatoren des «Zwöi» umgehend umgesetzt. In der 32. Minute führte der Gastgeber erstmals mit einer Differenz von sechs Toren und stiess die Mannen vom Kreis 6 virtuell in die 2. Liga. Die „Hegel“ aus dem Norden stemmten sich aber gegen den drohenden Abstieg und konnten in der vierzigsten Spielminute die Hypothek auf vier Zähler verkürzen. Mehr als ein letztes Aufbäumen der Gäste war dies jedoch nicht - fünf Minuten später stellten die Berner Oberländer die Sechstore-Führung wieder her und als zehn Minuten vor dem Ende Lory einen Siebenmeter eiskalt zum 24:15 versenke, war der Widerstand des TV Unterstrass endgültig gebrochen. Das «Zwöi» brachte den Sieg in dieser Höhe in trockene Tücher und sicherte sich unter frenetischem Applaus der schönsten Fans der Schweiz, mit dem 30:21 im Rückspiel und einem Gesamtscore von 47:43 den Verbleib in der 1. Liga!
 
Ein grosses Dankeschön geht an die Verstärkungen vom TV Steffisburg, welche sich nach einer aufreibenden und langen Saison bereit erklärten uns im kapitalen Saisonfinale zu unterstützten - ihr wart nicht nur spielerisch eine Bereicherung, sondern auch punkto Einstellung und Einsatz - Chapeau Jungs!
Ein riesiges Dankeschön gebührt auch den «Zwöi»-Legenden welche ihre Schuhe an den Nagel hängen. Dominic „Dög“ Jaussi, Marco „Mogli“ Gerber, Michael „Sigi19“ Sigg, Ayko „Gödu“ Orode und Nicolas „G“ Gurtner - Merci für Alles und selbstverständlich gehört ihr weiterhin zur «Zwöi»-Familie und seid immer herzlich willkommen. Mich hat besonders gefreut, dass ihr - liebe treue Supporter der zweiten Mannschaft - zum letzten Spiel der Saison so zahlreich erschienen seid um den abtretenden Titanen die letzte Ehre zu erweisen. Mit eurer Unterstützung und Beifall habt ihr nicht nur den oben genannten ein letztes unvergessliches Spiel geboten - diese Finalissima wird allen Beteiligten, ob sie nun im «Zwöi» oder anderswo ihre Handballkariere weiterführen, in fabelhafter Erinnerung bleiben. 
Herzlichen Dank auch dir Simu und Buze für euren Einsatz in einer nicht immer einfachen Saison, an deren positiven Ausgang ihr grossen Anteil habt.
Last but not least, ist am letzten Sonntag still und heimlich eine grosse und bemerkenswerte Karriere zu Ende gegangen. Claudio Badertscher hat seine Aktivkarriere als Spieler nach langen und sehr erfolgreichen Jahren (TV Steffisburg, Wacker Thun, Fortitudo Gossau) beendet. „Clöidu“, „Buze“, „Baus“, „Herr Buz“: DANKE für deine unermüdliche Arbeit die du zuletzt im «Zwöi» geleistet hast und viel Erfolg bei deinen zahlreichen Aufgaben, die du in unserem Verein bereits jetzt mit der gleichen Hingabe und dem selben Ehrgeiz ausübst wie du stets als Handballspieler aufgetreten bist. 
Einen schönen Sommer, bis nächste Saison und HOPP WACKER!
 
 
Wacker Thun 2 - TV Unterstrass 30:21 (13:9)
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Text: Nicolas Stüdle
Foto: Roland Peter


15.05.2018 00:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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