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HV in schwierigen Zeiten

HV in schwierigen Zeiten
Rücklick auf die Hauptversammlung

Wie jedes Jahr stand auch heuer Mitte August die Hauptversammlung von Wacker Thun auf dem Programm. Wer den grossen Saal im Hotel Freienhof an diesem Dienstagabend betrat, realisierte einmal mehr, dass wir aktuell in speziellen Zeiten leben. Georges Greiner, Präsident von Wacker Thun, berichtete einer reduzierten Anzahl Mitglieder, wie die abgebrochene Saison bewältigt wurde und wie die anstehende – ebenfalls spezielle Saison – durchgeführt werden soll. Betont wurde einmal mehr die Solidarität innerhalb des Vereins und die Wichtigkeit der Wacker-Familie. Gemeinsam, da waren sich alle Anwesende einig, werden wir auch die aktuelle Zeit überstehen.

Die abgebrochene Meisterschaft, die ausbleibenden Playoffs und die lange Trainingspause sämtlicher Mannschaft gehören nun der Vergangenheit an. Mut machen definitiv die Zahlen, welche der Finanzchef Kurt Häberli den Mitgliedern präsentierte. Trotz ausbleibender Zuschauereinnahmen konnte - zum dritten Mal hintereinander – ein Gewinn erwirtschaftet werden. Die Gründe für das Plus von ca. CHF 63'000.- sind vielfältig. Beispielsweise das frühe Ausscheiden im Europacup oder die vielen verletzen Spieler. Die Verantwortlichen wissen um die Wichtigkeit dieses Gewinns. Das Geschäftsjahr von Wacker Thun endet jeweils am 31. Mai und somit mitten in der Corona-Krise. Wie sich die Folgen effektiv auswirken, bleibt abzuwarten. Das Budget, welches die anwesenden Mitglieder einstimmig annahmen, sieht einen Verlust von CHF 70'000.- vor.

Positiv stimmt den Vorstand vor allem, dass dem Verein fast alle Sponsoren erhalten blieben und der Meisterschaftsstart wahrscheinlich vor Zuschauerinnen und Zuschauern ausgetragen werden kann. Dazu kommt, dass Wacker Thun auch dieses Jahr eine äussert kompetitive Mannschaft zusammen hat. Gleichzeitig wurden verschiedenste Massnahmen getroffen, die Mannschaft bestmöglich auf den Saisonbeginn vorzubereiten. Martin Rubin versicherte jedenfalls, dass die Spieler heiss seien, bald wieder Ernstkämpfe zu bestreiten. Auch Martin Rubin selbst merkt man an, dass er in seiner letzten Saison als Cheftrainer der ersten Mannschaft unbedingt nochmal einen Pokal in die Höhe stemmen möchte. Aus sportlicher Sicht kann man sich als Wacker-Fan definitiv auf die neue Saison freuen.

Im Ausblick von Georges Greiner dürfen zwei wichtige Punkte nicht vergessen werden. Einerseits wird der Stadtrat bereits im Oktober über einen Wettbewerbskredit für eine neue Halle befinden. Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten ein heikles, aber unheimlich wichtiges Thema. Andererseits nehmen die Auflagen der Liga und des Verbands weiter zu. So muss beispielsweise bis zur Saison 2024/2025 jede Halle für NLA-Spiele über einen einheitlichen Boden (nur Linien des Handballfelds ersichtlich) verfügen. Falls das nicht der Fall wäre, könnte der Verein zwangsrelegiert werden. Aber auch hier ist sich der Präsident sicher: Wacker Thun wird eine Lösung finden.

Zu guter Letzt steht an einer HV immer auch die Wahl des Vorstands auf dem Programm. Nach zehn Jahren im Vorstand, hat sich der Nachwuchschef Stefan Huber entschieden, sich zurückzuziehen. Es waren zehn sehr erfolgreiche Jahre, in denen die Nachwuchsabteilung von Wacker Thun nochmals einen deutlichen Sprung nach vorne machte. Nicht um sonst sind in der ersten Mannschaft so viele Eigengewächse anzutreffen. Unter anderem das ist ein Verdienst der ausgezeichneten Arbeit, die Stefan Huber über Jahre geleistet hat. In diesem Sinne: Vielen Dank für deinen Einsatz und auf bald in der Lachenhalle.

In Andrey Chernov hat Wacker Thun bereits eine hervorragende Nachfolgelösung gefunden. Als ehemaliger erfolgreicher Handballer und aktueller Assistenztrainer der U19 Elite ist er die ideale Lösung für Wacker Thun. So wurde er auch einstimmig gewählt.


Text: Medienstelle Wacker Thun
Foto: Roland Peter

 


13.08.2020 16:32:56 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

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