facebook   instagram   linkedin   Lachenhalle   Kontakt   Newsletter   Suche  

Bittere Niederlage zum Auftakt

Bittere Niederlage zum Auftakt
Harziger Start in der Innerschweiz

Etwas erstaunt fragten sich die Zuschauer des Spiels zu Beginn wohl, wo der Königstransfer der Thuner versteckt hat. Keine Angst, Lukas von Deschwanden ist nicht verletzt oder sonstiges, sondern wartet zusammen mit seiner Freundin «lediglich» sehnsüchtig auf die Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes. Ohne den Rückkehrer und den noch leicht angeschlagenen Damien Guignet startete Wacker Thun also in die Saison 2020/2021.

Der andere Neuzugang, Max Dannmeyer, startete indes im Deckungszentrum und sorgte im linken Rückraum für Torgefahr. Zusammen mit Nino Gruber am linken Flügel, Ivan Wyttenbach und Nicolas Raemy im Rückraum, Jonas Dähler am rechten Flügel, Stefan Huwyler am Kreis und Marc Winkler im Tor bildete er die Startformation der Berner Oberländer.

Ansonsten ist die erste Halbzeit relativ schnell erzählt. Das Spiel war typisch für den Start in eine neue Meisterschaft. Beide Teams machten relativ viele technische Fehler im Spielaufbau und die Abstimmung passte bei den Thunern, wie auch den Innerschweizern noch nicht bis ins kleinste Detail. Ballverluste, Fehlzuspiele und Fehlwürfe waren die Folge. So konnte sich auch kein Team wirklich absetzen. Der HC Kriens-Luzern war zwar stets leicht im Vorsprung, nahm aber nur eine 11:10 Pausenführung mit in die Kabine.

Der Start in den zweiten Durchgang lief wiederum ausgeglichen. Die Thuner um Kapitän Jonas Dähler konnten die Partie mit dem ersten Angriff ausgleichen und sie blieben auch in den Folgeminuten dran. 16:16 stand es nach einem Treffer von Nicolas Raemy – zu diesem Zeitpunkt waren ziemlich genau neununddreissig Minuten gespielt. Dann kam der Einbruch. Fünf Minuten später erzielte Nino Gruber – übrigens zu Recht als bester Spieler der Thuner ausgezeichnet – zwar noch den Anschlusstreffer zum 18:19 aus Sicht der Gäste. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte aber nicht mehr viel im Angriffspiel der Berner Oberländer. Sage und schreibe dreizehn Minuten mussten die Thuner auf den nächsten Treffer warten. Die Innerschweizer erzielten in dieser Phase aber gleich deren neun. Beim Stand von 28:19 und siebenundfünfzig gespielten Minuten war die Partie also mehr als entschieden. Schlussendlich zeigte die Anzeigetafel in der Krienser Kauerhalle ein ernüchterndes Resultat – mit einer 30:21 Niederlage machen sich die Mannen von Martin Rubin und Remo Badertscher auf den Heimweg.

Sei es das Fehlen von Lukas von Deschwanden und Damien Guignet, sei es die Anspannung nach der langen Pause oder sei es die noch fehlende Abstimmung, diese Niederlage zum Auftakt schmerzt die Thuner so oder so. Aber wer die Jungs kennt, der weiss auch, dass sie das nicht auf sich sitzen lassen. Sie werden sich wieder aufrappeln, den Mund abwischen und gestärkt aus dieser Partie rauskommen. Bereits am Samstag werden wir garantiert eine Antwort zu sehen bekommen – dann erwarten Jonas Dähler und Co. die Mannschaft vom TSV St. Otmar St. Gallen. Klar ist dabei eines: Wir werden einen ganz anderen Auftritt sehen und die Spieler werden alles geben für die ersten zwei Punkte in der noch jungen Saison.


Text: Sven Krainer
Foto: Roland Peter

 


02.09.2020 21:35:19 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

Hauptsponsoren  

               
 

Partner-Sponsoren


 

Co-Sponsoren


 
Wacker Thun | 3600 Thun
info@wackerthun.ch | +41 33 511 22 60

CHE-108.373.847 MWST