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24:31 Niederlage in Kriens

24:31 Niederlage in Kriens
Schwerer Schlag zum Auftakt

Das hatte man sich auf Seiten der Thuner wohl etwas anders vorgestellt. Ohne den kranken Stefan Huwyler und die verletzten Dario Lüthi, Ivan Wyttenbach sowie Ron Delhees starteten Berner Oberländer in das Handballjahr 2021. So wurde die Partie bereits auf dem Papier zu einer heiklen Angelegenheit.

Dass es definitiv ein schwerer Abend werden würde für die erste Mannschaf von Wacker Thun war spätestens nach der Startphase klar. Diese missriet deutlich und so hiess es relativ schnell einmal 7:2 für die starken Gastgeber vom HC Kriens-Luzern. Allen voran der starke gegnerische Schlussman Paul Bar machte den Berner Oberländern das Leben schwer. Dazu kamen die Würfe neben das Gehäuse und die nicht all zu kompakte Deckung. 

Trotzdem gelang es den Thunern anschliessend, den Rückstand wieder etwas zu verkürzen und sie kämpften sich Tor für Tor zurück. Vorne agierte vor allem Janick Sorgen stark und sorgte mit vier Toren aus vier Würfen für wichtige Tore und etwas Sicherheit. Hinten begann die Abwehr etwas besser zu harmonieren, sodass auch Marc Winkler ein paar Bälle zu fassen bekam. So stand es zur Pause noch 12:15 aus Sicht der Thuner.

Nach dem Wiederanpfiff erzielten die Jungs von Martin Rubin sogar den ersten Treffer und so lagen sie plötzlich nur noch zwei Tore zurück. Ob es anschliessend an der Abgeklärtheit und Stärke der Innerschweizer oder an der Unsicherheit und Fehleranfälligkeit der Berner Oberländer lag, kann diskutiert werden. Klar ist aber, dass es zu viele einfache Fehler im Angriff und zu viele Unzulänglichkeiten in der Deckung waren, die zu einem immer grösser werdenden Rückstand führte. 

Bereits nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit lag man wieder mit fünf Toren zurück. Einige Minuten später waren es bereits sieben Tore und diese Differenz blieb mehr oder weniger konstant bis am Ende bestehen. Das ernüchternde Schlussresultat lautet demnach auch 24:31.

So kehren die Jungs von Wacker Thun nun ohne Punkte aus der Innerschweiz zurück. Bis am Sonntag die nächste Partie zuhause gegen den TSV St. Otmar St. Gallen ansteht, müssen sich die Spieler und Trainer also einiges überlegen. Diese Denksportaufgabe beginnt sicherlich bereits heute Abend im Car auf dem Heimweg. Die gesamte Equipe wird mit Sicherheit alles daransetzen, am Sonntag wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. Ein Gesicht, in dem man Entschlossenheit, Emotionen und Kampfgeist sieht – genau das braucht es gegen die starken Ostschweizer. Diese Tugenden, welche heute etwas gefehlt haben, aber das Spiel der Thuner über so viele Jahre geprägt haben, braucht es unbedingt wieder. Genau dafür wird die Mannschaft mit Sicherheit auch sorgen und am Sonntag alles geben, um die ersten zwei Punkte im 2021 einzufahren.


Text: Sven Krainer
Foto: Roland Peter


04.02.2021 21:30:03 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

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