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Sportcluster Süd

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Dreifachturnhalle: Stellungnahme von Wacker Thun


Liebe Wackerfamilie, liebe Leserinnen und Leser

Wir Ihr alle wohl bereits wisst, hat der Gemeinderat der Stadt Thun entschieden, dass das Projekt einer Dreifachsporthalle mit Wettkampfteil nicht weiterverfolgt wird. Wacker Thun war seit rund zehn Jahren im Gespräch mit der Stadt Thun für eine solche Halle und wurde in den letzten Jahren immer wieder zur Entwicklung der Vorstudie beigezogen. Schliesslich fand das Vorhaben auch Aufnahme im Finanzplan der Stadt Thun.

Zur Begründung des Verzichtsentscheids führt die Stadt nun die finanzpolitische Lage infolge Covid an, die Priorisierung von Vereins- und Breitensport vor Leistungssport und die verschiedenen teuren Ausbauprojekte für Schulanlagen.

Wir haben diesen Negativentscheid der Stadt mit grossem Bedauern und Bewegtheit aufgenommen. Nach kurzer Denkpause haben wir uns bereits überlegt, wie es nun für uns weitergehen wird. Denn im Zuge der verständlichen Professionalisierungsvorhaben des Schweizerischen Handballverbandes (SHV) und der Swiss Handball League (SHL) gibt es für die Vereine verschiedene Infrastrukturvorgaben, die an klare zeitliche Limiten gebunden sind. Wer nicht erfüllt, wird schliesslich zwangsrelegiert werden. Das müssen wir unter allen Umständen vermeiden. Am meisten Sorgen machen uns die beiden Vorgaben, dass auf dem zukünftigen Spielfeld in blauer Farbe nur noch die Linien für den Handballsport angebracht sein dürfen und dass am Spielfeldrand eine LED-Bande mit Werbemöglichkeiten stehen muss.

Hier gilt es nun, dass wir mit Hilfe und in Zusammenarbeit mit der Stadt die Lachenhalle solcherart modernisieren können, dass wir den nationalen Infrastrukturvorgaben minimal genügen können. Es wäre bedenklich, wenn die Hallenballsportvereine der Region Thun mittelfristig keine Zukunft mehr haben dürften und Thun als regionales Zentrum an Bedeutung verlieren würde. Wir werden alles daran setzen, diese Chance mit allen beteiligten und interessierten Kreisen zu packen und rechtzeitig bereit zu stehen. Erste Hinweise seitens der Stadt lassen hoffen, dass eine solche Zielsetzung realisiert werden kann. Im Rahmen des Möglichen gehört natürlich auch eine finanzielle Beteiligung von Wacker Thun dazu, wie wir dies auch für das nun begrabene Projekt in Aussicht gestellt hatten.

Wenn wir das aktuell Positive des gemeinderätlichen Entscheids suchen wollen, dürfen wir feststellen, dass mit dem Bekenntnis der Stadt zum Vereins- und Breitensport immerhin acht unserer neun Mannschaften von dieser Priorisierung mitprofitieren werden und wir nun nicht mehr in Unsicherheit warten müssen, ob das Volk dann in etwa vier Jahren einem entsprechenden Bau- bzw. Ausführungskredit zustimmt. Nun wissen wir, was zu tun ist.

Wir bleiben in allen Teilen dran, hopp Wacker!

Der Präsident, Georges Greiner

Text: Georges Greiner
Foto: Patric Spahni

 



06.02.2021 12:56:59 | nicole.kaufmann@wackerthun.ch

 

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