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Vermeidbare Niederlage gegen St. Gallen

Vermeidbare Niederlage gegen St. Gallen
Das Warten auf den ersten Sieg im Jahr 2021 geht weiter

Wie bereits am Donnerstag mussten die Jungs von Wacker Thun ohne Stefan Huwyler, Ron Delhees, Dario Lüthi und Ivan Wyttenbach auskommen – alle vier fehlten verletzt oder gesundheitlich angeschlagen. Trotzdem strahlten die Berner Oberländer von der ersten Minute an aus, dass sie hier heute etwas reissen wollen. Entsprechend legten sie dann auch mit viel Dampf und Kampfgeist los. 

Die Einstellung stimmte also. Auch die Angriffe trug man mit einer grösseren Sorgfalt und Effizienz fast bis zum Ende aus. Aber leider eben nur fast. Zu oft scheitere man – vor allem in der Anfangsphase – am gegnerischen Torhüter. Der Nati-Keeper Aurel Bringolf entschärfte reihenweise freie Abschlüsse. Zudem stand man auf der Gegenseite einen Tick zu offen, was die Routiniers um Andrjia Pendic und Rares Jurca ein ums andere Mal auszunutzen wussten. 

Trotz all dem war die Partie lange ausgeglichen. Der Rückstand war nie grösser als zwei Tore. Natürlich wäre bereits in der ersten Halbzeit deutlich mehr drin gelegen. Aber ein 14:15 Pausenrückstand deutete auf eine sehr spannende zweite Halbzeit hin. Wie erwartet war der Start in die zweiten dreissig Minuten ausgeglichen und umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts. 

Nach 38 gespielten Minuten dann lag das Spiel auf Messers Schneide. Wacker Thun war in Ballbesitz und konnten zum ersten Mal seit langer Zeit in Führung gehen, nachdem sie den Rückstand mit viel Kampfgeist wettgemacht haben. Daraus wurde aber nichts. Statt eine Führung für die Berner Oberländer, gab es einen Gegentreffer. Kurz darauf handelten sich die Thuner eine Zeitstrafe ein und die St. Galler um den starken Andrija Pendic zogen wieder davon. 

Vier Tore betrug der Rückstand nach dreiviertel des Spiels. Martin Rubin nahm eine Auszeit und schwor seine Truppe nochmals ein. Ändern konnte man aber nicht mehr viel. Zu abgezockt und zu clever agierten die Ostschweizer. Aurel Bringolf begann wieder wichtige Bälle zu halten und vorne fand man ein ums andere Mal den starken Kreisläufer Tobias Wetzel. 

Die Jungs um den starken Thuner Nicolas Raemy kämpften zwar und gaben zu keinem Zeitpunkt auf. Sie kämpften in der Schlussphase aber glücklos. Daraus resultierte eine 29:31 Niederlage.

Eine Niederlage also, die definitiv vermeidbar gewesen wäre. Klar, in der Schlussviertelstunde waren die Ostschweizer zu clever und zu routiniert. Aber wäre man bereits in der Startphase deutlich in Führung gegangen oder hätte man im Verlauf der zweiten Halbzeit den Führungstreffer erzielt, wäre das Ganze vielleicht anders ausgegangen. Aber eben: Hätte, hätte, Fahrradkette… All diese «was wäre, wenn» - Szenarien bringen die Punkte auch nicht zurück. Es gilt einzig aus den Fehlern zu lernen und die positiven Aspekte aus dieser Partie mitzunehmen. Denn mit Gewissheit war nicht alles schlecht in diesen sechzig Minuten. Es gilt den nächsten Schritt in dieser Entwicklung zu tun. Die nächste Chance gibt’s in einer Woche auswärts gegen den HSC Suhr Aarau.



Highlights 

Interviews nach dem Spiel 
Text: Sven Krainer
Foto: Roland Peter
Videos: wackerTV


07.02.2021 18:14:05 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

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