facebook   instagram   linkedin   Lachenhalle   Kontakt   Newsletter   Suche  

15:24 Auswärtsniederlage

15:24 Auswärtsniederlage
Bittere Niederlage auswärts gegen den HSC Suhr Aarau

Am einfachsten lässt sich diese Partie wohl in Zahlen erklären: Der gegnerische Stammkeeper hielt 54% der Bälle, der zweite Torwart der Aarauer rund 67% (er erhielt nur zwei Gegentore und diese ins leere Gehäuse), die Berner Oberländer erzielten in der zweiten Halbzeit sechs Tore, Flavio Wick schoss dabei im zweiten Durchgang ein Drittel der Thuner Tore und war nebst Nicolas Raemy der einzige Spieler mit einer 100%-Quote. Zu guter Letzt verwarf Wacker Thun mindestens zwölf freie Bälle. Dies als Kurzzusammenfassung zum Auswärtsspiel in der Aarauer Schachenhalle.

Dass es soweit kam, hätte aber überhaupt nicht sein müssen. In der ersten Halbzeit waren die Berner Oberländer stets in Schlagweite zum HSC Suhr Aarau. Die Abwehr stand kompakt und Wacker Thun lag immer maximal zwei Tore zurück. Die Thuner haben zwar auch im ersten Durchgang ein paar freie Würfe liegen und zudem haben sie eine doppelte Unterzahlsituation ungenutzt gelassen, aber trotzdem lag man zur Pause nur mit zwei Treffern zurück. 9:11 stand es zu diesem Zeitpunkt.

Sogar mit einer Überzahl konnten die Jungs von Martin Rubin in den zweiten Durchgang starten. Es war also alles angerichtet für eine spannende Halbzeit. Diese Euphorie verfolg aber relativ schnell. Tim Aufdenblatten traf in eigener Unterzahl als erster in der zweiten Halbzeit, vorne warfen die Thuner den Ball weg, kurz darauf parierte Dragan Marjanac einen freien Abschlussversuch und Manuel Zehnder machte zwei Treffer in Folge. So lag man nach 35 Spielminuten bereits mit fünf Toren zurück. Erst in der 41. Spielminute gelang Captain Jonas Dähler mit dem 10:18 der erste Thuner Treffer in der zweiten Halbzeit.

Als kleines Highlight für die Zuschauerinnen und Zuschauer zuhause kann immerhin das 11:19 von Janick Sorgen gewertet werden, als der Kommentator mit dem Wortspiel «er konnte den Ball im Tor ver-SORGEN» für einen kleinen Lacher verantwortlich war. Das Spiel lief aber im gewohnten Stil weiter: Die Thuner Angriffsversuche scheiterten oft am gegnerischen Torwart und hinten stand man auch nicht mehr so kompakt wie auch schon.

So endete das Spiel mit einer deutlichen Niederlage. Immerhin war Abwehrchef Stefan Huwyler wieder mit von der Partie und auch Ron Delhees soll bald wieder ins Geschehen eingreifen können. Auf der anderen Seite fehlten heute aber Damien Guignet und Nino Gruber - zudem musste Luca Linder nach ein paar Minuten verletzt ausgewechselt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs bald wieder an Bord sind. 

Jetzt gilt es, die Partie zu analysieren und aus den Fehlern zu lernen. Nächsten Samstag muss es auswärts gegen den TV Endingen deutlich besser laufen. Dann endlich wollen die Jungs die ersten Punkte im 2021 einfahren.


Information: Das Heimspiel gegen die Kadetten Schaffhausen (ursprünglich am 18. Februar 2021) wurde aufgrund der Europacup-Spiele der Kadetten auf den 18. März 2021 verschoben. 


Text: Sven Krainer
Foto: Roland Peter


14.02.2021 17:56:13 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

Hauptsponsoren  

               
 

Partner-Sponsoren


 

Co-Sponsoren


 
Wacker Thun | 3600 Thun
info@wackerthun.ch | +41 33 511 22 60

CHE-108.373.847 MWST