facebook   instagram   linkedin   Lachenhalle   Kontakt   Newsletter   Suche  

Keine Punkte gegen Pfadi Winterthur

Keine Punkte gegen Pfadi Winterthur
Niederlage zum Abschluss der Qualifikationsrunde

Der Abend hätte so schön werden können. Zum ersten Mal seit Monaten waren nämlich wieder Zuschauer in der Halle. Auch wenn es nur 50 Stück waren, war die Tribüne der Lachenhalle endlich wieder mal etwas belebt. Der Start in die Partie verlief jedoch alles andere als optimal. In diesen Startminuten zeigte sich eindrücklich, wie wenig es im Handball braucht, damit man das Spiel schon nach wenigen Minuten aus den Händen verliert. Ein paar unglückliche Entscheidungen der Mannen in grün und der Mannen in gelb sorgte dafür, dass Martin Rubin bereits nach sieben Minuten und einem 1:6-Rückstand sein erstes Timeout nehmen musste. 

So waren die jungen Thuner (heute zusätzlich ohne von Deschwanden und Delhees) schon nach wenigen Minuten verunsichert und die Pfader ihrerseits voller Selbstvertrauen. Der etwas in die Jahre gekommene Altmeister am Kreis, Rastko Stojkovic, bekam man nur schwer in den Griff und hinten hatte Michal Svajlen seine unorthodoxe Abwehr im Griff. In Kombination resultierte eine schier unlösbare Aufgabe für die Thuner.

So stabilisierten sich die Berner Oberländer zwar etwas, liessen aber kurz vor der Halbzeit nochmals etwas einreissen. Das führte wiederum zu einem fast schon brutalen Rückstand von 12:20.

Dass die Pfader grundsätzlich schlagbar sind wissen die Thuner. Gerade an diesem Abend wäre eigentlich deutlich mehr möglich gewesen. Denn auch die Winterthurer mussten auf unzählige Stammkräfte verzichten. Das führte dazu, dass gelernte Flügelspieler plötzlich im Zentrum agieren und Junioren im Deckungsverbund eine zentrale Rolle übernehmen mussten. Aber – und das muss man den Winterthurer zugutehalten – ihr System trotzdem einwandfrei. Jeder erfüllte seinen Job und trug so dazu bei, dass die Berner Oberländer keine Chance mehr hatte zurückzukommen. 

Nur eine kleine Schwächephase hatten die Zürcher im zweiten Durchgang. Doch als Yannick Schwab in der 43. Spielminute zum 19:23 einnetzte, die Thuner etwas Hoffnung schöpfte und der Texter bereits von der grossen Schlagzeile träumte, da fand Pfadi Winterthur wieder zu ihrem Spiel und zog in wenigen Minuten definitiv davon. Am Schluss stand es dann 28:33. 

Die Mannen von Adrian Brüngger feiern somit völlig verdient den Qualifikationssieg. Die Berner Oberländer ihrerseits müssen sich mit dem 6. Rang begnügen und treffen somit in den Playoffs auf den HC Kriens-Luzern. Bis zum ersten Spiel auswärts in Kriens am 6. Mai haben die Jungs von Martin Rubin und Remo Badertscher noch etwas Zeit, sich ideal auf diese Playoff-Spiele vorzubereiten. Die Entwicklung jedenfalls stimmt. In den letzten Wochen haben die Thuner gezeigt, dass sie sich kontinuierlich steigern können. Es steht definitiv sehr viel Potenzial in den Jungs, vor allem wenn alle fit sind. Sogar in dieser aktuell schwierigen Zeit können sie immer wieder für eine Überraschung sorgen, wie zum Beispiel auswärts in Schaffhausen. Wieso also nicht auch in der Playoffserie gegen die Innerschweizer?

Highlights 

Interviews nach dem Spiel 
Text: Sven Krainer
Foto: Romy Streit
Videos: Wacker Thun / wackerTV


22.04.2021 21:16:37 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

Hauptsponsoren  

               
 

Partner-Sponsoren


 

Co-Sponsoren


 
Wacker Thun | 3600 Thun
info@wackerthun.ch | +41 33 511 22 60

CHE-108.373.847 MWST