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Die heisse Phase startet

Die heisse Phase startet
Playoff Viertelfinal - der HC Kriens-Luzern wartet

Es ist endlich wieder soweit! Nach 27 Spielen in der Qualifikationsrunde, vielen Höhen und Tiefen, unzähligen Corona-Tests, einer Quarantäne, einiger verschobenen Partien und nach unzähligen Geisterspielen stehen nun die Playoffs an. Auch mit nur 50 Zuschauern und ohne die elektrisierende Stimmung von den Rängen bleiben genau diese K.O.-Spiele für jeden Handballer in der Quickline Handball League immer etwas Besonderes. Es geht um alles oder nichts, um Erfolg und Misserfolg und um den Titel oder das Saisonende.

Dass in den Playoffs vieles möglich ist, zeigt sich nicht zuletzt in der Schweizer Eishockeymeisterschaft. Die Resultate und die Tabelle der Qualifikationsrunde spielen plötzlich nur noch eine sekundäre Rolle. Es geht um Kampfgeist, Leidenschaft, Emotionen und das berühmt berüchtigte Momentum. Da hilft es ungemein, dass die Formkurve der Thuner seit einigen Wochen steil nach oben zeigt. Trotz einigen personellen Problemen in den letzten Spielen sammelten die Jungs von Martin Rubin fleissig Punkte. Rechtzeitig auf die Playoffs sind fast alle Spieler wieder mit an Bord. Klar ist, dass Jonas Dähler und Ivan Wyttenbach aufgrund ihrer Operationen nicht mittun können. Etwas unklar ist es noch bei Max Dannmeyer mit seinen komplizierten Rückenbeschwerden. So oder so, die Personalsituation war schon länger nicht mehr so entspannt. Perfektes Timing also.

Apropos perfektes Timing: Noch zu Jahresbeginn fragten sich die Anhänger der Grünen, was mit der Mannschaft los ist. Verunsicherung und fehlender Kampfgeist wurde den Mannen von Martin Rubin vorgeworfen. Die Jungs kämpften sich in den letzten Wochen aber eindrucksvoll aus dem Formtief zurück. Schon einige Beispiele reichen aus, um die neue Stärke zu untermauern. Nicolas Raemy spielt beispielsweise eine konstant gute Saison. Lukas von Deschwanden hat auch wieder zu seiner alten Topform zurückgefunden. Er drückt fast jedem Spiel seinen Stempel auf, trifft oft zweistellig und ist der grosse Anführer auf der Platte. Da ist aber auch der junge Yannick Schwab, der zweifellos als «Rookie of the Year» bezeichnet werden kann oder ein Dario Lüthi, der in Abwesenheit von Max Dannmeyer einen wichtigen Part im Innenblock und im linken Rückraum übernimmt. Aber auch der Rest des Thuner Kollektivs überzeugte in den letzten Spielen. 

Klar, gegen die Innerschweizer vom HC Kriens-Luzern tat man sich in dieser Saison dreimal sehr schwer. Die kompakte und grosse Defensive mit dem starken Torhüter Paul Bar stellten die Berner Oberländer immer wieder vor Probleme. Zudem besitzen die Innerschweizer im Angriff über sehr viel individuelle Klasse. Die mit vielen Söldnern gespickte Truppe, trainiert vom ehemaligen Weltklassespieler Goran Perkovac, spielte tatsächlich auch eine hervorragende Qualifikationsrunde. So führten sie den Kadetten aus Schaffhausen zuletzt eine Kanterniederlage zu. Die Aufgabe wird für die Thuner somit unglaublich gross. Martin Rubin und Remo Badertscher müssen taktische Lösungen finden, um die starke Defensive immer wieder zu überwinden. Gleichzeitig müssen die Thuner auch in der Abwehr Lösungen finden, um ihr Angriffsspiel zu zermürben. Dass die Thuner Trainer aber in der Lage sind, genau diese Lösungen und Wege zu finden, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Man kann also gespannt sein, wie welchen taktischen Mitteln die Berner Oberländer auftreten werden.

Ohne Diskussion wird am Mittwoch eine spezielle Playoff-Serie starten. Auf der einen Seite sind hier natürlich die aktuellen Bedingungen und die fehlenden Zuschauer – es werden hoffentlich die letzten Spiele vor (fast) leeren Rängen sein. Auf der anderen Seite sind es aber auch die letzten drei bis fünfzehn Spiele für Ivan Wyttenbach (nach seiner Hüftoperation aber noch nicht fit), Reto Friedli und Martin Rubin. Alle haben auf ihre Weise die letzten Jahre die Mannschaft von Wacker Thun massgeblich geprägt. Sie, die ganze Mannschaft und auch das Umfeld werden alles dafür tun, um die Serie gegen den HC Kriens-Luzern erfolgreich zu gestalten, sodass die Saison nochmals verlängert wird.

Selten hat es im Viertelfinale der Quickline Handball League eine schlechter platzierte Mannschaft geschafft, die besser platzierte Mannschaft rauszuwerfen. Aber Wacker Thun war schon so oft die Mannschaft, die aussergewöhnliches und überraschendes geschafft hat. Also warum nicht auch im Frühling 2021?

Los geht’s! 

Spieldaten
 
Mi 05.05.21 19:30 HC Kriens-Luzern   Wacker Thun Kriens Krauerhalle
Do 13.05.21 20:15 Wacker Thun   HC Kriens-Luzern Thun Lachen
So 16.05.21 17:00 HC Kriens-Luzern   Wacker Thun Kriens Krauerhalle
Do 20.05.21 18:15 Wacker Thun   HC Kriens-Luzern Thun Lachen
Sa 22.05.21 17:15 HC Kriens-Luzern   Wacker Thun Luzern Maihof


Zusätzliche Weisungen für Playoff- und Playout der QHL aufgrund Ausnahmesituation Covid-19 des SHV: hier. 



Text: Sven Krainer
Foto: Roland Peter


02.05.2021 15:55:28 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

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