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Sensationelle Leistung der Berner Oberländer

Sensationelle Leistung der Berner Oberländer
Wacker Thun erzwingt Spiel 5

Was ist denn bitte mit dieser Mannschaft los? Schlicht und einfach nicht zu glauben! Ohne Dannmeyer, Raemy, Delhees, Huwyler, Dähler, Schwab und Wyttenbach mussten die Thuner heute antreten. Zu allem Überfluss stand die Partie, ja sogar die ganze Saison, noch heute Morgen früh vor dem Ende. Ein positiver Corona-Fall in den Reihen der Thuner liess das Schlimmste befürchten. Als am Mittag aber alle anderen Mitglieder rund um die Mannschaft erneut negativ getestet wurden, gab der Kantonsarzt grünes Licht. Aber das nur als Randnotiz.

Wer sich die Liste der Abwesenden aufmerksam durchliest, stellt sich zu Recht die Frage, wie die Berner Oberländer diese Hürde heute überwinden sollen. Die Antwort ist relativ naheliegend: Jeder Spieler muss auf seinem absoluten Toplevel performen – gesagt, getan! Marc Winkler präsentierte sich in Weltklasseform, Janick Sorgen und Dario Lüthi stellten ein sensationelles Deckungszentrum hin, alle Flügelspieler überzeugten mit einer fast perfekten Torausbeute, Reto Friedli und wiederum Janick Sorgen machten einen Topjob am gegnerischen Kreis und natürlich war Lukas von Deschwanden wieder einmal mehr das Mass aller Dinge. So einfach das jetzt klingen mag, es ist schlicht sensationell! Nahezu eine ganze Startformation fehlte den Thunern, aber diese liessen sich nicht beirren und machten stattdessen das Beste daraus.

Es sei an dieser Stelle vorsorglich erwähnt, dass der Verfasser dieses Spielberichts nicht ganz emotionslos bei der Sache ist. Aber was Wacker Thun heute Abend in der Lachenhalle gezeigt hat, war ganz grosses Kino – quasi ein Lehrstück für alle, die wissen wollen, wie Playoffs laufen sollten.

So, nach dieser kleinen Liebebekundung an diese Mannschaft kommen wir jetzt noch zum Spiel an sich. Der Start verlief alles andere als optimal, nach den ersten Minuten lag man plötzlich 0:3 zurück. Genauso schnell kämpften sich die Berner Oberländer aber wieder zurück in die Partie. In der 11. Spielminute erzielte Luca Linder dann mittels Penalty das 4:4 und in der 17. Minute sorgte Janick Sorgen (Wortspiel nicht beabsichtigt) für die erste Führung – 8:7 hiess es da. Bis zur Halbzeitpause legten die Mannen von Martin Rubin einen kleinen Zwischensprint ein, was eine 17:13 Pausenführung zur Folge hatte.

Der zweite Durchgang startete eigentlich ähnlich, wie der erste endete. Das Spiel der Krienser wirkte über weite Strecken etwas ideen- und konzeptlos. Zudem vermissten sie schmerzlich ihren an der Schulter operierten Torhüter Paul Bar. So fand fast jeder Wurf der Thuner auch den Weg ins Tor. Die Innerschweizer wirkten ein weiteres Mal überrascht vom Thuner Playoff-Gesicht. Auch spielerisch gelang den Thuner das eine oder andere Highlight. «Bänklitrick», Flieger, Drehbälle, alles war mit dabei. Wacker Thun liess im zweiten Durchgang also überhaupt nichts mehr anbrennen. Das Spiel 4 entschieden sie mit 32:25 deutlich für sich. Der eindeutige Beweis: 32:25 zeigte die Anzeigetafel am Schluss an.

Jetzt wartet am Samstag nochmal ein hartes Stück Arbeit auf die Jungs um Lukas von Deschwanden. Wer weiss, vielleicht findet der Krienser Trainer Goran Perkovac ein Mittel oder ein Konzept, um die Thuner im Bedrängnis zu bringen. Das kann sogar sehr gut sein. Wer die Thuner aber heute Abend gesehen hat, weiss eindeutig, dass sich diese Jungs in Grün noch einmal zerreissen werden. Welche Spieler dann wieder fit sind, welche Umstände die Spielvorbereitung beeinflussen, das alles werden wir sehen, wenn es so weit ist. Klar ist aber, dass die Berner Oberländer nochmals ihr Wackerherz in die Hand nehmen werden und alles dafür tun, ins Halbfinale einzuziehen. Alle Fans der Thuner brennen bereits jetzt auf diese Partie!


Text: Sven Krainer
Foto: Romy Streit


20.05.2021 20:29:20 | sven.krainer@wackerthun.ch

 

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